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Vom Bauernhof Beim Keil …

… zum Alpinhotel Keil für Biker, Wanderer und Skifahrer

Die Geschichte unseres Hotels am Kronplatz beginnt mit einem traditionellen. knapp 400 Jahre alten Bauernhof,  der wegen seiner geografischen Lage auf einem keilförmigen Stück Land einen prägnanten Namen erhielt: Beim Keil. Noch heute verwenden alteingesessene Olanger diesen Begriff.

Wie viele andere Hotels haben auch wir vor langer Zeit, nämlich fast 150 Jahren, ganz klein begonnen – und haben von Anfang an Rekorde gebrochen, um unseren Gästen immer mehr Komfort zu bieten. Wir waren das erste Hotel in Olang mit fließendem Warmwasser, mit Personenaufzug, mit Jukebox … und mit eigenem Skilift!

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Mittlerweile haben wir, die junge Generation, das Ruder übernommen: Lukas Brunner, passionierter Hotelier und Bikeguide, mit meiner Frau Kathrin Steurer, eine engagierte Kinderärztin in Olang. Gemeinsam sind wir stolze Eltern von drei zauberhaften Kindern. Ganz wichtig: unser motiviertes und freundliches Team, das hinter uns steht und unsere Ziele teilt. Alle zusammen sorgen wir in unserem Aktivhotel mit der Dependance Alpinvilla Keil (nur wenige Schritte vom Hotel entfernt) für eine familiäre und ungezwungene Atmosphäre. 2007 neu eröffnet und 2013 sowie 2017 umfassend umgebaut, bietet dieses Hotel heute alles, was man sich im Urlaub wünscht. Besuchen Sie das Alpinhotel Keil in Olang und lassen Sie sich von der Pustertaler Gastfreundschaft in ihren Bann ziehen!

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Just history ...

Einige historische Einblicke in die Gastwirtschaft, um Ihnen die seit 5 Generationen andauernde Erfolgsgeschichte des Alpinhotel Keil näher zu bringen

Es war einmal

Das Alpinhotel Keil kann auf eine weit mehr als hundertfünfzigjährige Tradition zurückblicken. Sei es anfangs als einfache Landwirtschaft, sei es als einfaches Dorfgasthaus Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, sei es nunmehr als zeitgemäß ausgestattetes Hotel mit immer gehobeneren Ansprüchen, es hatte in der Geschichte Olangs immer eine gewisse Bedeutung. Im Wechselspiel der Ereignisse, im Auf und Ab des wirtschaftlichen und politischen Geschehens war es zu jeder Zeit ein beträchtlicher Fixpunkt im Ortsgeschehen.

Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg - Keil wird Besitz der Familie Steiner

In den schrecklichen Jahren des Ersten Weltkrieges hat das kleine Dorf Oberolang das unglaubliche Opfer von 32 Gefallenen zu ertragen. Mit Candidus Steiner, einem Sohn vom Hartl-Hof, ist auch ein Verwandter der Familie Steiner-Brunner dabei, in deren Besitz das Keil Anwesen im Jahre 1924 übergeht.

Johann Steiner Senior, der Besitzer des Hartl-Hofes im Dorfzentrum von Oberolang, verkauft nämlich sein Geburtshaus und tut damit den bis heute entscheidenden Schritt, den Bauernhof mit Gasthaus beim Keil zu übernehmen. Sie begründen somit als Urgroßeltern des heutigen Eigentümers Lukas Brunner die fast hundertjährige bis heute ununterbrochene Eigentümerschaft der Familie Steiner am damaligen Gasthaus und heutigen Alpinhotel Keil.

Die Zeit des Faschismus in Italien und des Nationalsozialismus in Deutschland

Auch Südtirol bekommt dieses diktatorische und zentralistische Regime hart zu spüren.
Benito Mussolini hat veranlasst, die deutschen Ortsnamen zu übersetzen und der Schulunterricht darf nur mehr in italienischer Sprache stattfinden.
Konkret heißt das, dass der Gasthof Keil - nun “Locanda al Chiodo” und der Besitzer in allen amtlichen Dokumenten Giovanni statt Johann heißen muss und darf für Unterschriften nur mehr den italienischen Vornamen verwenden. Die Gemeinde als verlängerter Arm der staatlichen Behörden erlässt immer restriktivere Vorschriften zu allen alltäglichen Gegebenheiten. Sie macht den Wirtsleuten sehr oft das Leben schwer und droht über Anweisung der Polizeipräfektur ständig mit Strafen für alle Arten von auch nur geringfügiger Nichtbeachtung der vielen oft nur schwer nachvollziehbaren Vorschriften. In den bereits durch die Folgen des Krieges schwierigen Verhältnissen ist somit das Wirtschaften und Überleben eines Betriebes nicht mehr einfach.

Der Wintertourismus zieht an und das Keil wird zum "Sporthotel"

Der Familie Steiner und ganz speziell dem Pioniergeist von Johann Steiner ist es zu verdanken, dass 1955 aus dem bescheidenen Gasthof ein für die damaligen Verhältnisse bedeutendes Haus mit knapp 30 Zimmern mit vielen Vornehmlichkeiten entsteht.

Die Familie Steiner hat bereits damals erkannt, dass der Wintertourismus eine große Zukunft haben wird und mit viel Weitblick baute der Großvater des heutigen Besitzers 1962 im Riedl seinen eigenen Skilift, eine Pioniertat, die später jahrzehntelang für die ganze Dorfbevölkerung, aber auch für die Gäste bis in die 2000er Jahre viel Segen bringt.
Die Liftanlage im Riedl bei Oberolang stellt aber nur eine Vorstufe für etwas viel Größeres dar, das hatte man schon lange vorher erkannt, man schielt bereits seit längerem begehrlich in Richtung Kronplatz, aber bis dort die entscheidenden Schritte erfolgen, dauert es noch etwas.

Am Riedl in Oberolang entsteht der Keil-Lift und am Kronplatz werden die ersten Lifte gebaut

Eine ganz große Tat des Keilwirts Hans Steiner fällt gerade in die 1960er Jahre. Er baut 1962 im Riedl seinen eigenen Skilift, eine Pioniertat, die später jahrzehntelang für die ganze Dorfbevölkerung, aber auch für die Gäste bis in die 2000er Jahre viel Segen bringt.

Die große Musik spielt aber in der unmittelbaren Folgezeit immer mehr am Kronplatz. Dort überschlagen sich ab 1963 die Ereignisse. Bereits 1963 hat Olang den Bau einer Abfahrtspiste in Angriff genommen, um die wegen des Seilbahnbaus zu erwartenden Massen von Skifahrern auf die Olanger Seite zu lenken.
Und in den folgenden Jahren geht es Schlag auf Schlag. Reihenweise werden bereits bis in die ersten 1970er Jahre weitere Liftanlagen und Pisten auf allen Seiten des Kronplatzes errichtet, ein nicht aufzuhaltender Boom bringt einen ungeahnten Gästezustrom.

Olang rückt ins Weltgeschehen des Sports

1971 wird jenes Jahr, in dem Olang sozusagen die internationale Bühne betritt. Bürgermeister Jud ist es gelungen, das Großereignis der Rodelweltmeisterschaft auf Kunstbahn nach Olang zu holen. Ein wahrlich einzigartiges Event für die kleine Gemeinde Olang.

Sehr erfolgreiche Jahre folgen und 1987 übernimmt der Sohn von Johann Steiner, Reinhard Steiner die Geschicke des Betriebes.
Leider verstarb er viel zu früh und fast 30 Jahre von Betriebsverpachtung folgten, weil es keinen geeigneten Nachfolger gab. Stillstand bedeutet Rückschritt. So auch mit dem Sporthotel Keil, das Jahrzehnte lang als Hotel weitergeführt wurde, aber Jahr für Jahr ins Hintertreffen geriet, weil viele andere Betriebe entstanden und die ständig wachsenden Bedürfnisse der Gäste besser erfüllen konnten. Der Betrieb war schon arg in die Jahre gekommen als der heutige Besitzer Lukas Brunner entschieden hat, den Betrieb probeweise für 5 Jahre zu übernehmen.

EIN NEUES KAPITEL WIRD AUFGESCHLAGEN: ES GEHT AUFWÄRTS!
Lukas hatte zwar andere Pläne, jedoch seine hervorragende Ausbildung im Tourismus und der jugendliche Elan waren die notwendige Kombination, um eine erfolgreiche Weiterführung des Keil in die Wege zu leiten. Bereits nach wenigen Jahren war die Entscheidung getroffen, das Keil als berufliche Lebensaufgabe zu sehen und mit dem großen Umbau von 2012 wurde der erste große Schritt in eine hoffentlich weiterhin von Erfolg gekennzeichnete Zukunft gesetzt.

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Alpinhotel Keil

5.8 von 6 Sterne | HolidayCheck